Beratung gewinnt

24. Oktober 2018 | 598 mal gelesen

Vieles ist durch die Digitalisierung im Umbruch. Auch die persönliche Beratung wird dabei von manch einem “Fachmann” in Frage gestellt.

Ganz sicher gibt es aber Bereiche im  Leben eines Menschen, in  denen die persönliche Beratung unerlässlich bleibt, das Internet also allenfalls Randfunktionen übernehmen kann. Das gilt beispielsweise für die Beratungsleistung eines Rechtsanwaltes, für die eines Steuerberaters oder für die eines Arztes.

Die Menschen suchen zwar im Internet nach Fragen auf ihre Antworten, in wohl 99 Prozent aller Fälle bleiben aber am Ende viele Fragezeichen und Unsicherheit zu der im Internet gefundenen Information. Und nur allzu oft steckt hinter einer Information im Internet auch eine ganz konkrete Verkaufsabsicht.

Das gleiche gilt für die finanziellen Fragestellungen der Menschen. Wer sich im Internet über ein konkretes Thema, zum Beispiel Berufsunfähigkeit, Baufinanzierung oder Geldanlage informiert, wird mit Angeboten überhäuft. Sachlich orientierte Suchergebnisse wie z.B. Wikipedia sind meist recht unverständlich. Das Internet ordnet das jeweils gesuchte Thema auch nicht in einen Gesamtzusammenhang ein, fragt also weder nach bereits vorhandenen Verträgen, nach Zielen und Wünschen oder nach finanziellen Möglichkeiten.

Deshalb bleiben auch in finanziellen Themenbereichen bei fast allen Internet-Recherchen viele Fragezeichen offen. Am Ende steht dann doch wieder die persönliche Beratung, denn nur mit der kann die Kundensituation ganz individuell gehandhabt werden. Wer darauf verzichtet, läuft Gefahr, am Ende ein “Sammelsursium” unpassender und nicht aufeinander abgestimmter Verträge zu haben, die im  Zweifel viel Geld kosten und an den Notwendigkeiten vorbeigehen.


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