Allfinanzprodukt

10. August 2018 | 727 mal gelesen

Allfinanz – ein “schillernder” Begriff, spätestens seitdem große Banken und Versicherungen weitgehend damit gescheitert sind, durch Fusionen große Allfinanzkonzerne zu bauen, bei denen Bank, Versicherung und Bausparen unter einem Dach vereint werden.

Doch es gibt auch sehr gut funktionierende Allfinanz-Geschäftsmodelle.

Allen voran die Allfinanzberatung, bei der ein rundum ausgebildeter Berater – anders zum Beispiel als der reine Versicherungsvermittler oder Bankberater – seine Kunden zu allen finanziellen Fragestellungen quasi “aus einem Kopf” berät.

Und es gibt sehr erfolgreiche Allfinanzprodukte. Zum Beispiel Bündelprodukte wie einen “Vermögensaufbau- und Sicherheitsplan”, mit dem der Kunde mit einem Produkt existentielle Risiken absichert und gleichzeitig Vermögen aufbaut.

Eines der bekanntesten Allfinanzprodukte aber ist das Bausparen.

Damit baut der Kunde in der Ansparphase Vermögen auf, das er später in Verbindung mit einem zinsgünstigen Bauspardarlehen für den Immobilienerwerb oder für Renovierungszwecke abrufen kann. Vermögensaufbau und Finanzierung also in einem Produkt. Und dazu ist das Bausparen derzeit überaus interessant.

Denn es mehren sich die Anzeichen für steigende Zinsen, und mit einem Bausparvertrag lassen sich die aktuell niedrigen Zinsen für ein späteres Darlehen absichern. Wenn man so will, die nahezu perfekte Marktsituation für den Abschluss eines solchen Vertrages.


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