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28. Juni 2018 | 390 mal gelesen

Das Image der Versicherungsvermittler in Deutschland ist nicht durchweg das beste.

Das ist bedauerlich, denn ganz sicher gäbe es in Deutschland ohne die Vermittler und Berater in der Finanzbranche, zu denen auch viele tausend Vermögensberater gehören, nahezu keine private Altersvorsorge, kaum ein klein- und mittelständischer Betrieb hätte für seine Mitarbeiter eine betriebliche Altersvorsorge, noch viel mehr Geld würde zinslos auf Sparbüchern entwertet, unzählige Erwerbsgeminderte würden keine private Rente erhalten, für zerstörte Vermögenswerte würde es keinen Ersatz geben und vieles mehr.

All dies zeigt, wie wichtig – und im Grunde für das Funktionieren unserer Gesellschaft unerlässlich – die Berater und Vermittler sind.

Die meisten von ihnen leisten aber auch qualitativ hervorragende Arbeit. Das belegt zum Beispiel der gerade bekannt gewordene Jahresbericht des Ombudsmannes der Versicherungswirtschaft. 14.910 Beschwerden gab es im Jahr 2017 bei diesem. 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die darin enthaltenen Beschwerden gegen Vermittler gingen hingegen um 13,7 Prozent auf gerade einmal 297 zurück.

Bedenkt man, dass es über 200.000 Versicherungsvermittler in Deutschland gibt und jeder davon im Schnitt mindestens 2 Kundengespräche pro Arbeitstag führt, fallen also auf über 80 Millionen Gespräche und Beratungen gerade einmal 297 Beschwerden an.

Dies entspricht weniger als 0,004 Promille.