Geldanlage

1. März 2018 | 3.319 mal gelesen

Nach welchen Grundsätzen soll man Geld anlegen? Selten war diese Frage so relevant, aber auch so schwierig zu beantworten, wie in Zeiten der nunmehr schon seit Jahren andauernden “Null-Zins-Phase”.

Im Vordergrund steht dabei fast immer die Frage nach Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit. Die drei Zielgrößen, in deren “Spannungsfeld” sich am Ende jede Geldanlage bewegt. Wer aber auf diese Art und Weise an die Geldanlage herangeht, läuft Gefahr, andere, vielleicht noch viel wichtigere Grundsätze der Geldanlage nicht im Blick zu haben. Diese lauten:

  1. Zunächst existenzielle Risiken absichern
  2. Unnötige, primär konsumbedingte Schulden vermeiden
  3. Möglichst früh mit Vermögensaufbau und Altersvorsorge anfangen
  4. Bei der Auswahl der Produkte immer von den verfolgten Zielen und vom Anlagehorizont ausgehen
  5. Sofern verfügbar, staatliche Fördermöglichkeiten konsequent nutzen
  6. Abgeschlossene Spar- und Vorsorgeverträge bis zum Ablauf durchhalten
  7. Je nach finanziellen Möglichkeiten bestehende Verträge zum Vermögensaufbau und zur Vorsorge aufstocken

Wer all dies konsequent berücksichtigt, für den ist auch die Frage nach Sicherheit, Rendite oder Verfügbarkeit im Grunde beantwortet.