Unterschätztes Risiko

11. September 2017 | 19.530 mal gelesen

Entspannt in die Zukunft blicken – mit einer bedarfsgerechten Absicherung.

Versicherungen gibt es viele, und es will wohlüberlegt sein, welche davon benötigt wird.

Worüber sich aber insbesondere jüngere Menschen am Beginn ihres Arbeitslebens auf jeden Fall Gedanken machen sollten, ist die Absicherung der Arbeitskraft.

Denn für die allermeisten ist diese die Basis für das Einkommen, und insoweit ist der gesamte Lebensweg bedroht, wenn die Arbeitsfähigkeit auf Dauer nicht mehr gegeben ist.

Dabei gibt es, je nach Geldbeutel, viele Möglichkeiten, die Arbeitskraft abzusichern:

  • Mit einer Unfallversicherung lässt sich je nach Invaliditätsgrad eine lebenslange Rente oder Kapitalleistung absichern. Diese wird allerdings nur bei unfall- und nicht bei krankheitsbedingter Einschränkung fällig. Unfälle sind aber nur in rund 11 Prozent der Fälle die Ursache für Berufsunfähigkeit.
  • Bei Verlust einer Grundfähigkeit wie z.B. Sehen kann es – unabhängig von der Ursache (Unfall oder Krankheit) – je nach Tarif ebenfalls eine Rente oder Kapitalleistung geben, allerdings eben nur bei Verlust einer der versicherten Grundfähigkeiten.
  • Wird man gänzlich erwerbsunfähig, kann also – unabhängig von der Ursache – nicht mehr arbeiten, leistet eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung.
  • Besonders leistungsfähig ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn hier wird die vereinbarte Rente bereits fällig, wenn man den bislang ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann, auch hier unabhängig von der Ursache.

Fragestellungen und Absicherungsmöglichkeiten, mit denen sich jeder – vor allem jüngere – Berufstätige auseinander setzen sollte. Denn die Anzahl der Fälle von Berufsunfähigkeit oder Berufseinschränkung nimmt von Jahr zu Jahr zu. Allein 174.300 neue Fälle gab es im Jahr 2015, so eine Statistik der FAZ vom 3. September 2017, Seite 36.

Welche die richtige Absicherung ist, wie diese funktioniert und was sie kostet weiß jeder Vermögensberater.