Altersreichtum

12. Mai 2017 | 2.317 mal gelesen

Viele sprechen von Altersarmut. Sehr uneinheitlich sind dabei aber die Aussagen dazu, wie viele ältere Menschen schon heute in Armut leben, wie viele es in Zukunft sein werden und was geschehen muss, um eine drohende Altersarmut für breite Bevölkerungskreise zu verhindern.

Eine aktuelle Studie (siehe Süddeutsche Zeitung vom 11. Mai 2017) bringt zum Ausdruck, dass es den heutigen Senioren besser geht denn je und von Altersarmut nur in den aller seltensten Fällen die Rede sein kann, obwohl bei vielen die gesetzliche Rente allein zum Leben eigentlich nicht reicht. Der Grund: Die meisten heute älteren Menschen haben in jungen Jahren private Altersvorsorgeverträge abgeschlossen und jahrelang in diese oder in betriebliche Altersversorgungsformen eingezahlt. Aus diesen beziehen sie nun – neben der gesetzlichen Rente – zum Teil ansehnliche Privatrenten.

Damit ist im Grunde auch der Wege für die Zukunft vorgezeichnet: Keine Sorge vor Altersarmut muss haben, wer frühzeitig zusätzlich zur gesetzlichen Rente eine private oder betriebliche Altersvorsorge aufbaut. Und dabei gilt der Grundsatz: Je früher und je mehr, desto besser.


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