Renditeturbo: Steuern sparen!

3. September 2015 | 758 mal gelesen

Noch vor wenigen Jahren war der Zins das entscheidende Kriterium für eine Geldanlage.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Zinsen gibt es – zumindest für Neuanlagen – kaum noch. Glücklich darf sich deshalb schätzen, wer vor Jahren beispielsweise noch eine Lebensversicherung mit 4 Prozent Garantiezins abgeschlossen hat.

Welche Kriterien sind es heute, die Anleger bei Neuanlagen berücksichtigen sollten?

Renditechancen, Risiko, Liquiditätsnähe sowie Mischung und Streuung – dies sind die gängigen  Anlagegrundsätze. Was gelegentlich vergessen wird: Die steuerliche Behandlung einer Geldanlage oder Altersversorgung.

  • Gibt es Spekulations- bzw. Haltefristen, die sich steuerlich auswirken?
  • Sind bestimmte Anlageformen steuerlich begünstigt oder sogar steuerfrei?
  • Erfolgt die Besteuerung vor- oder nachgelagert?

Dies sind nur einige wenige Fragen, die hier eine Rolle spielen.

Es handelt sich aber um sehr wichtige Fragen, mit denen sich auch die FAZ in ihrer gedruckten Ausgabe vom 22. August 2015 beschäftigt hat. So wird in mehreren Varianten vorgerechnet, dass z.B. bei einem Sparbetrag von 300 Euro p.M. und 30 Jahren Laufzeit 5-stellige Beträge an Steuerersparnis oder -mehraufwand entstehen können.

Was lehrt dies?

  • Wer sicher anlegen und mehr als die aktuell niedrigen Zinsen erwirtschaften will, sollte den möglichen Renditeturbo Steuerersparnis nutzen.
  • Und weil man dabei – weil die Sache hochkomplex ist – sehr viel falsch machen kann, sollte man einen kompetenten Berater hinzuziehen, der – so wie die FAZ – die verschiedenen Anlage- und Vorsorgeformen mit ihren steuerlichen Auswirkungen aufzeigen kann. 

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