1.400 Euro

14. April 2015 | 761 mal gelesen

Insgesamt 112,5 Milliarden Euro kostete die Bundesbürger die Niedrigzinspolitik der EZB allein in den Jahren 2010 bis 2014 (s. DIE WELT vom 9. April 2015).

Dies errechnete die DZ-Bank, indem entgangene Zinsen auf Bankeinlagen (111,7 Mrd. €), festverzinsliche Wertpapiere (31,2 Mrd. €) und konventionelle Lebensversicherungen (47,5 Mrd. €) ermittelt und diese um Zinsvorteile aus Krediten (77,9 Mrd. €) bereinigt wurden. 

Rund 1.400 Euro sind das für jeden Bundesbürger im Durchschnitt. Doch wie immer: Durchschnittwerte sind nur bedingt brauchbar. Denn wer in Aktien, Fonds oder in fondsgebundene Lebensversicherungen investiert hat, für den ergeben sich im genannten Zeitraum im Regelfall ganz andere Werte. Nämlich keine Verluste, sondern satte Gewinne.

Zeigt sich: Die niedrigen Zinsen führen bei der Geldanlage nicht zwangsläufig zu miserablen Renditen. Notwendig ist aber, aufzuwachen und zu handeln. Am besten, indem man sich kompetent beraten lässt, von einem Berater, der nicht nur Sparbücher und Banksparpläne im Angebot hat.

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