Fundament der Altersvorsorge

17. November 2014 | 690 mal gelesen

Das Fundament der Altersvorsorge ist Risikovorsorge“, so die Überschrift des Beitrags des Finanzanalysten Volker Looman in der FAZ vom 1. November 2014.

Wie recht der Mann hat.

Doch zunächst: Was ist sein Rat?

Wer an Altersvorsorge denkt, denkt landläufig an die gesetzliche Rente, an private Rentenversicherungen, die Riesterrente, eine Betriebsrente oder vielleicht an die eigene Immobilie. Alles richtig. Aber schnell können sich solche Vorsorgeverträge in Luft auflösen, wenn beispielweise der Sparer einen hohen Haftpflichtschaden anrichtet oder berufsunfähig wird und nicht im Vorfeld entsprechende Risikovorsorge betrieben wurde.

Und so rät Volker Looman dazu, zunächst  das Haftpflicht- und das Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeitsrisiko ordentlich abzusichern, sich eine Liquiditätsreserve zuzulegen, um nicht hohe Dispozinsen zahlen zu müssen, dann ggf. die Risikovorsorge aufzustocken und erst im nächsten Schritt Spar- und Vorsorgeverträge anzulegen.

Ratschläge, nach denen auch ein Vermögensberater mit Hilfe einer Bedarfspyramide arbeitet. Und im Grunde kann nur er das. Denn um so zu beraten, muss man das gesamte Spektrum aller Bereiche der Finanzbranche von Risikovorsorge über Liquidität, Sparen und Altersvorsorge beherrschen und dabei in der Beratung konsequent vom Bedarf des Kunden denken. 
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