Banking-Apps

10. November 2014 | 604 mal gelesen

Doppelseitig widmet sich die FAZ-Sonntagsausgabe vom 9. November 2014 (S. 30 f.) der Frage, was Banking-Apps auf Smartphone oder Tablet zu leisten imstande sind:

  • Das Girokonto auf dem Smartphone
  • Der Überblick über meine Konten
  • Anlegen an der Börse
  • Investieren und Finanzieren
  • Mit dem Smartphone zahlen

…dies nur einige der Funktionalitäten, die Banking-Apps heute leisten.

Die FAZ kommt so auch recht schnell zum Schluss: All das, was früher die Kunden über ihre Bank- oder Sparkassenfiliale abgewickelt haben, erledigt heute das Smartphone. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Wozu werden Bankfilialen überhaupt noch gebraucht?

Eine berechtigte Frage. Denn irgendwie haben die Banken nicht das geschafft, was auch die beste App nicht wird leisten können:

  • Bei den Menschen den Bedarf für Vorsorge zu wecken.
  • Zum Konsumverzicht motivieren.
  • Staatliche Zuschüsse und steuerliche Vorteile erschließen.
  • Die Zusammenhänge zwischen den Produkten aus dem Versicherungs- und Bankbereich aufzeigen und berücksichtigen.
  • Sinnvolle von weniger sinnvollen Verträgen unterscheiden.
  • Von den Zielen und Wünschen des Kunden ausgehen.
  • Und dem Kunden einfach alles abnehmen, was für diesen unverständlich, mühsam und manchmal sogar lästig ist.

Alles Domänen eines Vermögensberaters, für den damit – ganz anders als für Bank- und Sparkassenfilialen – Banking-Apps allenfalls ganz am Rande eine Konkurrenz darstellen können.