Finanzstark

13. Juni 2014 | 641 mal gelesen

Es gibt wohl kaum einen anderen Vertrag im Leben eines Menschen, der diesen so lange bindet, wie der frühe Abschluss einer privaten Lebens- bzw. Rentenversicherung.

Dies macht ein Beispiel schnell deutlich: Wer z.B. mit 25 Jahren einen solchen Vertrag abschließt und ab dem 67 Lebensjahr die Rentenleistungen in Anspruch nehmen will, zahlt allein schon 42 Jahre Beiträge ein. Wird dieser Kunde dann 90 Jahre alt – heute durchaus “normal” – kommen auf diese 42 Jahre nochmals 23 Jahre Rentenbezugszeit oben drauf. Macht dann in der Summe 65 (!) Jahre vertragliche Bindung.

Was ist beim Abschluss eines solchen Vertrages für den Kunden im Grunde das Allerwichtigste? Nicht etwa eine “Hinter-Komma-Rendite”, die genauso wie die Kostensätze von den Verbraucherschützern allzu gerne zum Maß der Dinge gemacht werden. Viel viel wichtiger ist, dass der Lebensversicherer auch in 60 Jahren noch in der Lage ist, seinen vertraglichen Verpflichtungen – also den monatlichen Rentenzahlungen – nachzukommen.

Der beste Indikator dafür: Die Finanzstärke und die Solidität des Lebensversicherers, da nur die eine gewisse Einschätzung dazu ermöglichen, wie es um den Lebensversicherer in vielleicht 50 Jahren bestellt sein wird.

Ganz vorne mit dabei: Die AachenMünchener Lebensversicherung, von der Ratingagentur A.M. Best bewertet mit sehr gut / 1,75, was Finanzstärke angeht (s. FOCUS Money vom 21. Mai 2014, S. 15 mit dem Aufmacher: “2025, 2030, 2035, 2040, 2045 – Ist Ihre Altersvorsorge dann noch sicher?)