Teure Naturkatastrophen

17. Januar 2014 | 636 mal gelesen

Taifune in Asien, Hurrikanes in Amerika, Erdbeben in Neuseeland – vielfältig und häufig sind die Berichte der Medien über Naturkatastrophen überall auf der Welt.

Dies sollte aber nicht zu der Vermutung Anlass geben, Deutschland sei nicht oder nur am Rande betroffen. Im Gegenteil. So hat gerade die Münchener Rückversicherung berichtet (siehe DIE WELT vom 8. Januar 2014), dass das Juni-Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland die weltweit teuerste Naturkatastrophe des Jahres 2013 war – mit einem Gesamtschaden in Höhe von 11,7 Milliarden Euro.

Möglicherweise Anlass für den einen oder anderen Häuslebesitzer, nun doch endlich eine Elementardeckung in die Gebäudeversicherung einzuschließen.

Nur jedes dritte Gebäude ist erst entsprechend abgesichert. Und da zählt auch nicht das Argument, das Haus stehe nicht unmittelbar in einer gefährdeten Zone. Denn die Auswertungen der Gebäudeversicherer zum zurückliegenden Hochwasser haben gezeigt: 90 Prozent aller Überschwemmungs-, Rückstau- und Starkregenfälle sind nicht in den besonders schadenträchtigen Gefahrenklassen 3 und 4, sondern in den Klassen 1 und 2 entstanden.

Wer also nicht auf einem meist beträchtlichen Schaden sitzen bleiben will, sollte frühzeitig über eine entsprechende Deckung vorsorgen.