Früher an Später denken

12. November 2013 | 624 mal gelesen

Rund 31 Milliarden Euro Überschuss hat die gesetzliche Rentenversicherung angesichts der guten Konjunkturlage aufgebaut.

Von Gesetzes wegen müssten die Beiträge abgesenkt werden. Stattdessen wird derzeit diskutiert, das Geld für eine “Mütter-Rente” zu verwenden, denn insbesondere alleinerziehende Mütter sind sehr häufig nicht in der Lage, während des Erwerbslebens ausreichend hohe Rentenansprüche aufzubauen.

Was nicht auftaucht: der Vorschlag, endlich auch in der Sozialversicherung Rücklagen zu bilden, um so zukünftige Belastungen besser meistern zu können. Und diese Belastungen kommen spätestens dann, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. 


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Tobias Kugler, 13. November 2013 um 11:54 Uhr

    Schade, dass dieser Weitblick leider bei den wenigsten Politikern vorhanden ist…. Hier trifft dann wohl eher der “Denkzyklus Wahlperiode” zu.