Kopfkissen

8. November 2013 | 695 mal gelesen

Das Geld unters Kopfkissen legen – ein Bildnis, bei dem man irgendwie an alte Zeiten denkt, in denen die Menschen rundum gutgläubig waren.

Ein Irrtum: Eine aktuelle Studie (s. Kölnische Rundschau vom 5. Oktober 2013, S. 6) brachte zutage, dass 21,9 Prozent der Befragten überschüssiges Geld zu Hause aufbewahren.

Bleibt die Hoffnung, dass es im Einzelfall nicht zuviel ist und eine Hausratversicherung mit entsprechender Deckung besteht. Denn jeder Einbrecher wird sich freuen.

Ungelöst damit das Problem des realen Vermögensverlustes. Denn selbst eine niedrige Infaltionsrate von 2 Prozent zehrt den Wert des erarbeiteten Geldes auf. Währenddessen steigen die Aktienkurse und Produkte wie Bausparverträge, Lebensversicherungen oder ausgewählte Termingelder bieten Renditen, die zumindest die Inflaton ausgleichen.

Warum nutzen 21,9 Prozent diese Chancen nicht? Viele aus Unkenntnis, manche aber vielleicht auch, weil sie glauben, das Geld wäre zu Hause mindestens so sicher wie auf einem Bankkonto. Viel zu tun also für jeden, der als Berater den Menschen dabei hilft, auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld durch professionelle Geldanlage realen Vermögensverlust zu vermeiden und gleichzeitig das Geld sicher zu investieren.


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