Analysten

1. November 2013 | 785 mal gelesen

“Finanzanalysten sind für den Kapitalismus noch gefährlicher als Kommunisten, weil sie nur in Quartalszahlen denken”,

so ein Zitat aus der FAZ vom 14. Oktober 2013, S. 18.

So ganz wollen wir uns dieser Auffassung nicht anschließen: Analysten schauen auf Zahlen eines Unternehmens und interpretieren diese, um so – in erster Linie – Aktienanlegern eine Hilfestellung bei der Bewertung ihres Investments zu geben. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Bedenklich wird es, wenn sich die Manager eines Unternehmens von Analysten “treiben” lassen, denn dies führt dann zangsläufig zu einer einseitigen Sichtweise, nämlich der der Aktionäre, und die wollen Dividenden und Kurssteigerungen sehen.

“Praktiker sind davon überzeugt, dass das Augenmerk eines guten Managers auf den Mitarbeitern und den Kunden liegen sollte, weil sie es sind, die den Erfolg eines Unternehmens garantieren. Wer sich den Mitarbeitern und Kunden widme, werde am Ende auch Gewinn erwirtschaften”, so die FAZ.

Stimmt. Und eine Selbstverständlichkeit für Familienunternehmen wie die DVAG Deutsche Vermögensberatung. Denn die denken nicht in Quartalsberichten, sondern in Generationen.

Ausstellung im Zentrum für Vermögensberatung (Marburg)
www.dvag-zvb.de