Überalterung

19. September 2013 | 657 mal gelesen

Es steht wohl außer Frage, dass privatwirtschaftliche Unternehmer anders agieren (müssen) als Politiker.

Ein Problem aber, so scheint es, unterschätzen viele Unternehmer genauso wie die Politik:

Die Überalterung der Bevölkerung und deren Konsequenzen.

Die Politik unterschätzt dabei die Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme. Und die Unternehmen scheinen zu einem Großteil noch nicht zu erkennen, welche Konsequenzen ein demografiebedingter Arbeits- und Fachkräftemangel haben kann und voraussichtlich in spätestens zwei Jahrzehnten haben wird. Denn dann gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, ein Verlust an Arbeitskraft, der durch die nachrückende Generation nicht ansatzweise ausgeglichen werden kann.

Umso wichtiger, sich frühzeitig als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Eines der besten Instrumente dafür: Eine ansehnliche betriebliche Altersversorgung, die jeder Arbeitnehmer sehr zu schätzen weiß und die allemal ein Grund ist, den Arbeitgeber nicht zu wechseln, nur weil es woanders ein paar Euro mehr Gehalt gibt.

Erst rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland macht von dieser Möglichkeit Gebrauch, so die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Towers Watson bei 116 Unternehmen mit rund 700.000 Mitarbeitern (siehe FAZ Online vom 12. September 2013).

Die meisten der Unternehmen, die keine betriebliche Altersversorgung bieten, tun dies wohl aus Unkenntnis, vor allem die kleinen und mittelständischen Betriebe.

Umso wichtiger auch für solche Unternehmen, sich von einem kompetenten Vermögensberater beraten zu lassen. Denn die Möglichkeiten, Leistungsträger an das Unternehmen zu binden, sind vielfältig und oftmals gar nicht so kostenintensiv.