Irrtum

7. September 2013 | 1.107 mal gelesen

Im Grunde gibt es mit Blick auf eine private Altersversorgung kaum etwas Schlaueres, als bei Ablauf einer Lebensversicherung die Versicherungssumme in eine Rentenversicherung mit garantierter lebenslanger Rentenzahlung zu investieren.

Dennoch zögern viele mit dem Argument, nicht alt genug zu werden, damit sich dieses “Geschäft” lohnt.

Sicherlich ist es richtig, dass nicht alle Menschen ein hohes Alter erreichen. Es werden aber immer mehr.

So hat eine heute 65jährige Frau im Schnitt eine Gesamtlebenserwartung von über 90 Jahren, eine heute 20jährige von fast 95 Jahren. Und die Lebenserwartung nimmt kontinuierlich von Jahr zu Jahr um 2,5 Monate zu. Damit korrespondierend: Im Jahr 2001 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in der gesetzlichen Rentenversicherung noch bei 18,9 Jahren (Frauen) bzw. bei 13,6 Jahren (Männer). im Jahr 2011 waren es bereits 20,6 bzw. 16 Jahre.

Getrost darf man also darauf hoffen, lange zu leben. Und spätestens dann wird man heilfroh sein, mit einer lebenslangen garantierten Zusatzrente rechnen zu dürfen.   


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Jasmin Kroker, 7. September 2013 um 11:35 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    im Prinzip haben Sie Recht, Altersversorgung statt bloße Altersvorsorge wird immer wichtiger.
    Dennoch bleibt zu bedenken, dass niemand mit Sicherheit seine persönliche Restlebenserwartung vorhersehen kann.
    Dies sollte in der aktuellen Produktentwicklung berücksichtigt werden.

    Beste Grüße
    J. Kroker-Kostenbäder