Windräder

31. August 2013 | 650 mal gelesen

Eignen sich fremdfinanzierte Beteiligungen an Windrädern für die Altersversorgung?

Diese Frage stellen sich nicht nur ökologieorientierte Investoren, sondern auch die FAZ.

Von der FAZ wird eine interessante Beispielrechnung dargestellt, in der ein solcher Investor viele Vorteile auf einmal nutzen will:

Die aktuell niedrigen Zinsen, steuerliche Vorteile und staatliche Subventionen auf “Ökostrom”. Die Beteiligung an einem Windradpark in Höhe von 100.000 Euro wird deshalb kreditfinanziert und läuft 20 Jahre.

Unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Ausschüttungen und steuerlichen Vorteilen bleiben am Ende nach 20 Jahren 17.000 Euro übrig. Aber auch nur dann, wenn tatsächlich der Staat über diese 20 Jahre die Subventionen in der heutigen Form (Garantiepreise für Ökostrom) beibehält. Werden diese gestrichen, so wie es bei anderen staatlich suventionierten Anlageformen auch schon geschehen ist – werden die jährliche Ausschüttung und damit der Gewinn zusammenschmelzen.

Und so kommt der Verfasser des Beitrages zum Schluss: “Beteiligungen auf Pump an Mobilien sind nicht der richtige Weg, um die Altersvorsorge aufzubauen. Die Anleger treten auf der Stelle und verschlafen die Zeit. Stattdessen sind Sparverträge notwendig, bei denen die Anleger monatlich 500 oder 1.000 Euro auf die Seite legen und in 20 Jahren einen Betrag von 200.000 bis 300.000 Euro auf dem Konto haben werden”.

Recht hat er. Denn mit 17.000 Euro lässt sich ganz sicher der Ruhestand nicht bestreiten.  


Schlagwörter: ,