Demografie mal anders

18. August 2013 | 651 mal gelesen

Die demografische Entwicklung mit all ihren meist negativen Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme ist inzwischen in aller Munde. Dass auch die Autoversicherung zunehmend von einem demografiebedingten Thema betroffen ist, ist noch nicht so bekannt.

So weist die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 9. Juli 2013 (S. T4) darauf hin, dass inzwischen nicht mehr junge Männer (das war bekannt), sondern Senioren die schadenanfälligste Altersgruppe sind. So liegt bei schweren Unfällen, an denen junge Männer beteiligt sind, in 71 Prozent aller Fälle bei diesen die Hauptschuld. Bei Senioren (75 Jahre und älter) liegt die Quote bei 76 Prozent.

Die Ursachen sind naheliegend. Spannend aber die Frage, ob und wie die Autoversicherer dies in ihrer Prämienpolitik  berücksichtigen – sprich: Zahlen demnächst Senioren so wie junge Männer Zuschläge von 100 Prozent und mehr?


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