Schleichende Entwertung

21. Juli 2013 | 585 mal gelesen

Bei 1.072 Euro (Westdeutschland) bzw. 1.052 Euro (Ostdeutschland) lag die durchschnittliche gesetzliche Rente im Jahr 2012.

1.045 Euro (alte BL) bzw. 1.075 Euro (neue BL) waren es im Jahr 2000 (siehe Frankfurter Neue Presse vom 17. Juli 2013, S. 2)

Dies zeigt: Die Renten stagnieren bzw. sind sogar rückläufig.

Doch dies ist nur die Hälfte der Wahrheit: Im gleichen Zeitraum (2000 bis 2012) stieg der Verbraucherpreisindex um gut 21 Prozent, und dies bei durchaus moderaten Inflationsraten.

Mit Blick auf die Demografie und die ohnehin prekäre langfristige Situation der staatlichen Sozialversicherung wird es aus dieser Entwicklung kein Zurück geben.

Im Gegenteil, es gibt viele, die deutlich steigende Inflationsraten erwarten. Dann wird die schleichende Entwertung der staatlichen Rente noch deutlich schneller vonstatten gehen.

Schutz gibt es eigentlich nur einen: Privat vorsorgen.