Sonderabgabe

14. Juli 2013 | 566 mal gelesen

Viel ist schon geschrieben worden über die Bürgerversicherung, die die SPD und die Partei Die Grünen fest in ihrem Wahlprogramm verankert haben.

Mit leicht unterschiedlichen Ausprägungen, aber beide Konzepte mit einem Effekt, den DIE WELT in ihrer Ausgabe vom 25. Juni 2013 sehr gut herausarbeitet und treffend benennt mit der Bezeichnung “Sonderabgabe auf qualifizierte Arbeitsplätze”.

Was ist gemeint?

Im Modell der SPD soll für den Beitragsanteil des Arbeitgebers die Beitragsbemessungsgrenze schlichtweg abgeschafft werden. Und bei den Grünen soll die Beitragsbemessungsgrenze massiv um rund 47 Prozent angehoben werden.

Je nach Modell belastet dies die Arbeitgeber in Deutschland mit Mehraufwendungen zwischen 5 und 9 Milliarden Euro. Das Schlimme dabei: Es wird insbesondere die Unternehmen treffen, die maßgeblich sind für Fortschritt und Innovation und damit für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Denn dort arbeiten diejenigen, die viel leisten und deshalb viel verdienen.

Wie sich demnach eine Bürgerversicherung auf die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen auswirkt, ist schnell erklärt.

 


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