Typisch Deutsch?

24. Juni 2013 | 780 mal gelesen

Es kann schon sein, dass es ein typisch deutsches Phänomen ist:

Bei der Geldanlage ist uns Sicherheit so wichtig, dass wir gerne auf jedwede Rendite verzichten, im Gegenteil sogar Kaufkraftverlust hinnehmen.

Dies bestätigen erneut die gerade veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes deutscher Banken. Die belegen, dass die Geldanlage in niedrig verzinsten bzw. sogar unverzinsten Sicht-, Termin- und Spareinlagen einen neuen Höchstand erreicht haben: 40 Prozent des Geldvermögens sind es inzwischen, oder: 2.015.000.000.000 Euro.

Ein bischen abwegig und ungenau, dennoch eine Vorstellung wert: Würde das Geld – aufgebaut über die Jahre durch laufende Beitragszahlungen – bei den Lebensversicherern liegen und dort mit der aktuell deklarierten Überschussbeteiligung von knapp 4 Prozent ebenso sicher verzinst werden, hätten die Bundesbürger allein im Jahr 2013 rund 60 Milliarden Euro mehr Rendite.

Bei 80 Millionen Einwohnern wären das 750 Euro für jeden Bundesbürger. Bei einer 4-köpfigen Familie 3.000 Euro. Viel Geld!


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