Psychologie?

4. Mai 2013 | 762 mal gelesen

Eigentlich weiß jeder, der in Aktien investiert und nicht “zocken” will, dass man diese getreu Kostolany am besten kauft, und erst wieder in 10 oder 20 Jahren nachsieht, was daraus geworden ist. Dies gilt zumindest für solide Werte, bei denen man sich nicht um das Unternehmen sorgen muss.

Dennoch ist es bei vielen anders: Tagtäglich oder zumindest wöchentlich wird auf die Börsenkurse geschaut, mit einem guten Magengefühl bei steigenden, einem unguten bei fallenden Kursen.

Ganz anders bei Gold. Denn dieses landet meist im Bankschließfach als Rücklage für schlechte Zeiten oder zum Vererben. Nur ganz wenige kämen dabei auf die Idee, ständig den Goldpreis zu beachten, allenfalls um nachzukaufen.

Warum eigentlich dieser Unterschied? Vielleicht sollte man als Aktienkäufer einfach so “fühlen und denken” wie als Goldkäufer. In jedem Fall wäre dies gut für die “Magen-Gegend” und würde so manches “schlechte Geschäft” verhindern.


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