Leichte Beute

25. April 2013 | 796 mal gelesen

Interessant ein Beitrag im Handelsblatt vom 5. April 2013 (S. 48), der sich einem Thema widmet, das auch hier im Blog bereits öfters angeschnitten wurde:

Die Tatsache, dass der deutsche Sparer die Zeche zahlt für die Rettung von in Not geratenen Banken und Euroländern – in Form einer bereits seit Jahren unterhalb der Inflationsrate liegenden Verzinsung seiner Spar- und Vorsorgeguthaben.

Dazu eine Beispielrechnung des Handelsblatts: “Wer Anfang 2010 10.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt hat, konnte bis heute 414 Euro Zinsen erwirtschaften. In Wirklichkeit aber – also nach Abzug der Inflation – hat er insgesamt 140 Euro verloren”. Und dabei hat das Handelsblatt noch nicht einmal berücksichtigt, dass der Zins steuerpflichtiges Einkommen ist.

Noch drastischer wären die Ergebnisse beim Sparbuch. Dazu das Handelsblatt: “Das Sparbuch ist nun einmal das leichteste Opfer für jede Inflation”.

Richtig, denn weniger Zinsen als auf dem Sparbuch gibt´s eigentlich nirgends.

Zeigt sich: Wer real kein Geld verlieren will, sollte sich bei der Geldanlage und Vorsorge dringend von einem kompetenten Fachmann beraten lassen. Denn es gibt durchaus Möglichkeiten, auch nach Steuer die Inflation zu schlagen – und das auch bei geringem Risiko.