Börsenregeln (13)

11. April 2013 | 613 mal gelesen

Heute bloggen wir den 13. – und damit letzten Teil – unserer Serie der Börsenweisheiten:

“Wer gut schlafen will, kauft Anleihen. Wer gut essen will, kauft Aktien.”

Bisher hieß es: Anleihen bieten zwar nicht die Renditechancen wie Aktien, dafür sind sie sicher und lassen den Anleger ohne Sorge um das Ersparte ruhig schlafen. Anleihen werden von Staaten zur Finanzierung ihrer Staatsausgaben ausgegeben. Wer sollte daran zweifeln, dass das zur Verfügung gestellte Kapital nebst Zinsen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt wird?

Doch diese Zeiten sind vorbei, zumindest gibt es den risikofreien Zins von Anleihen nicht mehr.

Staatspleiten liegen im Bereich des Möglichen. Abhängig von der Bonität eines Landes, unterliegen die Anleihen somit auch einem Ausfallrisiko. Je höher dieses Ausfallrisiko ist, desto höher der Zins, den der Staat zahlen muss.

Eines gilt aber nach wie vor: Mit Aktien schläft man unruhiger, weil die Kurse heftig schwanken können. Bei risikoarmen Anleihen muss man sich im Zweifel mit sehr niedrigen Zinsen zufrieden geben.

 


Die ersten 12 Börsenregeln unserer kleinen Serie:

1. “Billig kaufen, teuer verkaufen”

2. “The trend is your friend”

3. “Greife nie in ein fallendes Messer”

4. “Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen”

5. “Buy on rumours, sell on facts”

6. “An der Börse kann man 1.000 Prozent gewinnen, aber nur 100 Prozent verlieren”

7. “Buy on bad news, sell on good news”

8. “Sell in May and go away”

9. “Always remember to come back in September”

10. “Nichts auf die lange Bank schieben”

11. “Was Du heute kannst besorgen …”

12. “Der frühe Vogel fängt den Wurm”


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