Revolution?

26. März 2013 | 775 mal gelesen

Die ersten großen Lebensversicherer in Deutschland reagieren auf ihre Art auf das anhaltend niedrige Zinsniveau. Dieses bringt die Lebensversicherer zunehmend in Bedrängnis, vor allem dann, wenn die Bestände wenig fondsgebundene Policen und einen hohen Anteil mit Verträgen mit 4 Prozent Garantiezins enthalten. Denn dann ist es besonders anspruchsvoll, die Garantien am Kapitalmarkt zu erwirtschaften.

Was ist die Lösung?

Produkte, bei denen die Garantie nicht mehr für die gesamte Laufzeit, also Anspar- bzw. Beitragszahlungsdauer zuzüglich Rentenzahlungsdauer gegeben wird, sondern nur noch für die Ansparphase.

Bedeutet: Wer heute eine aufgeschobene private Rentenversicherung abschließt, erhält die aktuell gültige Garantie in Höhe von 1,75 Prozent für die gesamte Dauer der Beitragszahlung, also bis zum Rentenbeginn. Danach, während der Rentenzahlung, ist der zugewiesene Überschuss von der dann aktuellen Kapitalmarktsituation abhängig.

Ein Kompromiss, der sich dem Kunden vermutlich gerade noch vermitteln lässt, da das Alleinstellungsmerkmal der privaten Rentenversicherung, nämlich lebenlange garantierte Rente, zumindest nicht ganz über Bord geworfen wird.

Eine Revolution? Ein wenig schon. In jedem Falle aber eine Produktkonstruktion, die den heutigen unterlegen ist. Denn was gibt es mit Blick auf die Altersversorgung für den Kunden besseres, als lebenslang kalkulierbare Renten? Wie das funktioniert, erklären wir ganz aktuell auf YouTube.