Schrottimmobilien

24. Februar 2013 | 828 mal gelesen

Zu hunderttausenden sind Anleger – insbesondere nach der Wiedervereinigung aufgrund staatlicher Förderungen – Bauherrenmodellen oder Immobilien aufgesessen, die sich im Nachhinein als gravierende Fehlinvestition herausgestellt haben – verbunden mit unendlich viel Ärger und Rechtsstreitigkeiten.

Aktuell ist es nicht die Wiedervereinigung und es sind auch keine staatlichen Fördermittel. Es sind der sehr niedrige Zins für Baudarlehen, die geringe Rendite bei der Geldanlage und die Sorge vor Inflation, die viele Anleger dazu bewegt, über den Kauf einer Immobilie nachzudenken.

Und so weist das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 8. Februar 2013 (S. 36) mit dem Titel “Die Drücker sind zurück” zu Recht darauf hin, dass die Gefahr, insbesondere in Internetportalen auf unseriöse Immobilienvermittler mit völlig überzogenen Renditeberechnungen hereinzufallen, inzwischen sehr hoch ist.

Deshalb der Rat: Vor dem Kauf einer Immobilie die Sache mit einem Vermögensberater besprechen, um so nicht nur eine realistische Rendite zu ermitteln, sondern darüber hinaus auch eine langfristige Kalkulation aufzustellen, in die nicht nur die Rendite, sondern alle für einen Immobilienerwerb wichtigen Daten und Entwicklungsmöglichkeiten einbezogen werden.