Vermögensaufbau für die Kinder

22. Februar 2013 | 679 mal gelesen

Es gibt durchaus Eltern, die das gesamte oder Teile des vom Staat gezahlten Kinder- und Betreuungsgeldes nicht direkt ausgeben, sondern damit für das Kind sparen und vorsorgen – sei es für die spätere Ausbildung oder als Startkapital in das eigene Leben.

Das Handelsblatt beschäftigte sich am 6. Februar 2013 (Seite 15) mit der Frage, wie man in solchen Fällen das Geld am besten investieren sollte.

Drei Alternativen werden diskutiert: Der Banksparplan, der zwar gut kalkulierbar ist, dafür aber nur sehr magere Renditen abwirft und bei dem der Bonus meist nur dann gezahlt wird, wenn lange Laufzeiten durchgehalten werden. Der Fondssparplan mit deutlich höheren Renditechancen, dafür mit dem Nachteil, dass die Kurse niedrig sein können, wenn das gesamte angesparte Kapital zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt wird. Und zuletzt die klassische Ausbildungsversicherung, bei der die Möglichkeit besteht, das Zielkapital für den Fall abzusichern, dass der Beitragszahler, meist einer der Eltern, vor Ablauf stirbt.

Was nun im Einzelfall das Beste ist, müssen die Eltern aufgrund ihrer Renditeerwartungen, des beabsichtigten Verwendungszweckes, der geplanten Laufzeit und der Risikobereitschaft selbst entscheiden. Wie die Dinge zusammenhängen, das erklärt gerne ein Vermögensberater.

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P.S.: Ein kleiner Fehler ist dem Handelsblatt dennoch unterlaufen. Bei der Ausbildungsversicherung sei es jetzt aufgrund der Unisex-Tarife egal, ob Mutter oder Vater versicherte Person sind. Das ist ein falscher Rat, denn es sollte der versichert werden, der den größeren Teil des Haushaltseinkommens beisteuert. Denn: Stirbt dieser während der Vertragslaufzeit, übernimmt der Versicherer die Beitragszahlung bis zum vereinbarten Ablauf.