Vorboten

27. Januar 2013 | 798 mal gelesen

473.000 Menschen in Deutschland sind derzeit (Stand: 2011) auf Sozialhilfe angewiesen, um alle Kosten für die Unterbringung und Betreuung im Pflegeheim bezahlen zu können. Sprich: Rente und ggf. noch vorhandenes Vermögen reichen nicht aus, um die Kosten zu decken (siehe Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Januar 2013, S. 12).

3,1 Milliarden Euro mussten so die Steuerzahler im Jahr 2011 für diese Transferzahlungen aufbringen, ein Zuwachs gegenüber 2010 um fast 5 Prozent.

Dies zeigt, wie dynamisch sich diese Ausgaben entwickeln – ein Hinweis darauf, dass der Staat dieses Zuschussniveau mit Blick auf die Demografie langfristig nicht halten kann. Für viele Pflegebedürftige wird dann schlicht und ergreifend Pflege auf heutigem Niveau nicht mehr möglich sein.

Fest steht damit: Alle Zahlen zu diesem Thema sind alarmierend. Anlass genug, selbst vorzusorgen.


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Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Wolfgang Gadow, 28. Januar 2013 um 11:38 Uhr

    Kinder haften für Ihre Eltern. Es können übrigens auch Kinder für das Kostenrisiko der Pflege ihrer Eltern vorsorgen ;-))

  2. H.G.Mechler, 28. Januar 2013 um 12:53 Uhr

    In der Sendung Wiso ZDF am 28,01. 2013 19:25 wird über die Private Pflegevorsorge berichtet.

  3. Wolfgang Gadow, 28. Januar 2013 um 13:06 Uhr

    wenn ich mir den Bundeszuschuß zur Rentenversicherung und zum Gesundheitsfonds anschaue, besteht dringender Bedarf zur Neuordnung der Finanzen. Aber dafür bräuchten wir eine Diskussion in der Bevölkerung welche Leistungen für alle bereitgestellt werden sollen. Solange es die nicht gibt hilft nur: sich nicht auf ander verlassen, auch nicht auf den Staat.