Rendite – Wunsch und Wirklichkeit

9. Januar 2013 | 690 mal gelesen

Welche Rendite sollte man erwarten, wenn man Geld anlegt oder für das Alter vorsorgt?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten, insbesondere in Verbindung mit der Bereitschaft, ins Risiko zu gehen.

Eine vernünftige und akzeptable Antwort könnte dennoch sein: Nach Abzug von 2,5 Prozent Infationsrate sollte sich das Geld um vielleicht 3 Prozent pro Jahr mehren. Wären dann ungefähr 5,5 Prozent vor Inflation und vor Steuer – nicht gerade maßlos.

Doch was ist die Realität?

Unser Premiumpartner DWS Investments gibt in seiner Kundenzeitschrift DWSactive (Seite 3) eine eindrucksvolle Antwort: 5,3 Prozent p.a. bekommt ein Anleger für aktuell emittierte Bonds des afrikanischen Landes Sambia, bei zehn Jahren Laufzeit. Das Rating des Landes liegt bei B+, Ausblick negativ.

Ein eindrucksvoller Beweis dafür, welche Risiken einzugehen sind, um sein Geld bescheiden angemessen zu mehren.

Deshalb: Da Anlageentscheidungen auch mit einem “guten Gefühl” getroffen werden sollten, wird wohl die Wahl bei vielen eher auf einen gut bestückten deutschen Aktienfonds oder – bei Vorsorgeverträgen – auf eine immer noch hervorragend rentierende private Lebens- und Rentenversicherung fallen. Eine gute Wahl.