Leistungsbereitschaft

29. November 2012 | 595 mal gelesen

Leistungsbereitschaft ist Voraussetzung für Wachstum, für Wohlstand, für sozialen und beruflichen Aufstieg, dafür, dass sich der Einzelne und ein ganzes Land etwas leisten können. Denn Leistung und “sich etwas leisten können” gehören als Begriffe nicht nur eng zusammen, sondern bedingen sich.

Erschreckend deshalb die Ergebnisse einer aktuellen Allensbach-Studie, nach der weniger als die Hälfte der Deutschen der Auffasssung ist, dass man es in unserem Lande mit Anstrengung und Leistungsbereitschaft zu etwas bringen kann (siehe z.B. DIE WELT vom 27. November 2012, Titelseite). 

Erschreckend deshalb, weil dadurch konstatiert wird, dass die Politik “ganze Arbeit” geleistet hat: Die Rahmenbedingungen in Deutschland – seien es das Steuerssystem, die Behinderungen in der Berufswahl und -ausübung (§ 34 f GewO lässt grüßen), das Sozialsystem, der Ausbau des Beamtenapparates, Mindestlöhne, die Regelung der Erbschaftssteuer für Familienbetriebe und vieles mehr – nach und nach so gestaltet wurden, das vielen Menschen Leistungsanreize einfach fehlen.

Im Zweifel ist es einfacher, sich auf “Vater Staat” mit seinen wunderbaren Sozialleistungen zu verlassen. Was nutzt es, einen Euro mehr zu verdienen, wenn davon die Hälfte abgeführt werden muss? Und den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen – Inbegriff der Leistungsbereitschaft – macht aufgrund der teils unüberwindbaren gesetzlichen Vorschriften längst keine Freude mehr.

Eine fatale Entwicklung, die am Ende Deutschland den Wohlstand kosten kann. 

Bleibt ein Blick auf die Unternehmen: Dort gibt es noch welche, die offensichtlich Exoten sind und Leistung honorieren, gleichermaßen aber auch fordern, wenn es um hohes Einkommen, Ansehen oder Karriere geht. Die DVAG Deutsche Vermögensberatung gehört dazu, und darf sich auch deshalb zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in Deutschland insgesamt zählen.