Was meint die Wissenschaft?

13. November 2012 | 820 mal gelesen

Dass die gesetzliche Rentenversicherung in ihrer heutigen Form zukünftig nicht funktionieren kann, ist fast jedem klar.

Interessant, was dazu im Rahmen einer Umfrage die renommierten Wissenschaftler “vom Fach” sagen (siehe Euro am Sonntag vom 27. Oktober 2012, S. 8):

  • 35 Prozent schlagen vor, private Vorsorge weiter zu fördern und zu stärken,
  • 13 Prozent sehen in der weiteren Absenkung des Rentenniveaus den richtigen Weg,
  • 11 Prozent empfehlen höhere Steuern zur Finanzierung des Rentensystems,
  • 7 Prozent fordern höhere Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung und
  • 5 Prozent befürworten eine Umverteilung innerhalb des Rentensystems.

Hinzu kommt der Vorschlag, Kinder stärker zur Unterstützung der Eltern heranzuziehen – das alte “Familienmodell”.

Summa summarum: Es gibt viele Möglichkeiten, das Problem anzugehen, Hauptsache, es geschieht.

Wahrscheinlich ist wohl, dass immer wieder mal an jeder der genannten Schrauben “gedreht” wird. 


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Wolfgang Gadow, 13. November 2012 um 19:32 Uhr

    Vielleicht kommt ja mal jemand auf die Idee die Sozialversicherungen vom Produktionsfaktor “Arbeit” abzukoppeln und z.B. den Produktionsfaktor “Umsatz” als Berechnungsbasis zu nehmen. Das dies nicht alle gleichmäßig entlastet ist mir klar, aber das kann man doch wohl politisch lösen, wenn man will. 30% der Renten kommen doch jetzt schon aus Steuergeldern.