Pädagogischer Nutzen?

31. Oktober 2012 | 466 mal gelesen

Sie werden von Verbraucherschützern scharf kritisiert und sind auch in der Politik viel diskutiert: Die zum Teil deutlich zweistelligen Zinsen auf den Dispokredit.

Es gibt wohl nur wenige, die freiwillig ihr Konto oder gar den Disporahmen überziehen. Und wer es notgedrungen tut oder tun musste, spürt sehr schnell, wie schwer es sein kann, das Konto wieder auszugleichen.

Da mutet die Aussage des Genossenschaftspräsidenten der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken zu diesem Thema schon ein wenig seltsam an:

“Die Zinsen sind ein Warnsignal an die Kunden, ein Ausrufezeichen, das zeigt: Du hast eine Grenze überschritten” (siehe WELT.de vom 27. Oktober 2012).

Fachlich nachvollziehbar, aber keine Rechtfertigung für 15 und mehr Prozent Überziehungszins bei einem Refinanzierungszins nahe null.

Bleibt der Rat: Wer das Konto dauerhaft überzogen hat, sollte sich schleunigst nach einem meist deutlich günstigeren Ratenkredit umschauen.