Die Realität

26. Oktober 2012 | 649 mal gelesen

Alle, die einigermaßen klar sehen, sprechen schon heute von drohender, flächendeckender Altersarmut.

Doch bei vielen ist sie längst angekommen: So haben Rentenzahlungen in Deutschland in den letzten 12 Jahren im Osten 22 Prozent und im Westen 17 Prozent an Kaufkraft verloren (siehe DIE WELT).

Und dies alles unter vergleichsweise günstigen Rahmenbedingungen:

  • Die Inflationsraten, die die Kaufkraft schmälern, bewegen sich seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau.
  • Die Einnahmen der Sozialversicherung, mit denen die Renten finanziert werden, sprudeln aufgrund der guten Konjunktur.
  • Und der demografische Aufbau der Bevölkerung ist zumindest noch insoweit intakt, dass sich die Unterdeckung in der gesetzlichen Rentenversicherung in Grenzen hält, Voraussetzung dafür, die Renten nicht noch weiter absenken zu müssen. 

Es lässt sich erahnen, was mit der Kaufkraft der Rentner geschieht, wenn sich alle drei der genannten Faktoren negativ entwickeln. Wer sich davor schützen will:

Frühzeitig und möglichst umfänglich privat vorsorgen.