Eigenvorsorge

14. Oktober 2012 | 623 mal gelesen

Nicht wenige der sich so bezeichnenden Verbraucherschützer und der eine oder andere Politiker werden nicht müde darin, private Altersvorsorge zu kritisieren und stattdessen den Ausbau staatlicher Zwangssysteme zu fordern.

Erfreulich, dass die Regierung den gegenteiligen Weg geht. So sieht ein Kabinettsentwurf vor, die Akzeptanz der Riester-Rente durch mehr Transparenz zu fördern und die steuerliche Förderung der Basisrente auszubauen. Statt bisher 20.000 Euro können dann zukünftig 24.000 Euro im Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Und darüber hinaus soll es möglich sein, in diesen Betrag auch Beiträge zu Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen einzubeziehen (siehe DIE WELT vom 1. Oktober 2012, S. 14).

Sicherlich keine durchschlagenden, durchaus aber spürbare Verbesserungen. Viel wichtiger aber: Der richtige Weg, nämlich hin zur staatlich geförderten und dennoch eigeninitiativen Vorsorge. Eigenverantwortung anstelle von Bevormundung.