Bei der Altersvorsorge nachlegen

7. Oktober 2012 | 607 mal gelesen

Es stimmt: Aufgrund des von der EZB und der Politik im Euroraum künstlich niedrig gehaltenen Zinsniveaus ist damit zu rechnen, dass private Altersversorgungsverträge bei Ablauf in 10 oder 15 Jahren nicht die Leistungen erbringen können, die noch bei Abschluss vor vielleicht 15 oder 20 Jahren prognostiziert wurden.

Niemand konnte seinerzeit die aktuelle Staatsschuldenkrise und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Zinspolitik ab- bzw. vorhersehen.

Falsch und vorsätzlich ist hingegen, aufgrund dieser Entwicklung private Vorsorgeverträge wie z.B. Rentenversicherungen zu “verdammen” und vom Abschluss abzuraten.

Besser wäre, wenn die Medien und Verbraucherschützer den Bürgern dazu raten würden, die vorhandenen Vorsorgeverträge aufzustocken, um so die zinsbedingt entstandenen, zusätzlichen Versorgungslücken zu schließen.