Falschberatung?

9. September 2012 | 740 mal gelesen

Auf eine Falschberatung der besonderen Art weist das map-fax 35/12 vom 31. August 2012 hin.

Besonders deshalb, weil der Rat von Stiftung Warentest bzw. Finanztest, dem Zentralorgan des Verbraucherschutzes, kommt, das sich seinerseits durchaus regelmäßig anmaßt, den Beratern der Finanzbranche Falschberatung zu unterstellen.

Was rät Finanztest?

Männer mögen mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung warten, da diese ab Ende Dezember 2012 aufgrund der Umstellung auf Unisex günstiger wird. Ein durchaus gefährlicher Rat. Denn ganz sicher wird Finanztest der jungen Witwe und Mutter nichts überweisen, wenn der ebenso junge Ehemann und Vater tatsächlich dem Rat folgt, den Abschluss verschiebt und bis dahin – wodurch auch immer – verstirbt.

Zeigt sich: Versicherungen sollte man dann abschließen, wenn man sie benötigt, nicht dann, wenn man ein Schnäppchen machen kann.