1:0

4. September 2012 | 1.135 mal gelesen

In Milliardenhöhe türmen sich zwischenzeitlich die Überschüsse in der GKV auf – insbesondere aufgrund der guten Konjunktur und der damit verbundenen Einnahmenverbesserung.

Naheliegend wäre, dieses Geld den Versicherten zugute kommen zu lassen. Das ist nicht in Sicht.

Ganz anders würde die PKV agieren: Der Einzelne würde Beitragsrückerstattungen erhalten und Treuhänder und Aktuar würden alsbald die Tarifbeiträge absenken.

Im Vergleich der Systeme und aus Sicht der Versicherten: 1:0 für die PKV!


Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Marcel H. Costin, 5. September 2012 um 23:07 Uhr

    …ein gutes Beispiel für funktionierende “Soziale Marktwirtschaft”!
    Bei der Privaten Krankenversicherung war diese Handlung in der Vergangenheit schon öfter der Fall…

    …und eine tolle Überleitung zum Vermögensberater…

    …die Beitragsrückerstattungen und Senkung der Tarifbeiträge würden in der Vermögensplanung unseres Kunden an anderer Stelle wieder sinnvoll eingesetzt werden… z.B. in Aufstockung der Rücklagen oder Abschluß eines weiteren, kleinen Leistungsbausteins… oder beides in Kombination…

    …eben Branchenübergreifend, Branchenunabhängig beraten und betreut werden!

    .

    Mit besten Grüßen,
    Marcel H. Costin
    – Vermögensberater –
    Metropolregion Köln/Düsseldorf/Aachen

  2. Anastasia Schmitt, 7. September 2012 um 09:10 Uhr

    Die Überschüsse sollten nicht ausbezahlt, sondern einbehalten und antizyklisch eingesetzt werden. So wie es auch in der Fiskalpolitik gehandhabt wird/werden sollte.

    @ Marcel H. Costin
    Können Sie mir einmal erklären, warum die PKV ein gutes Beispiel für eine Soziale Marktwirtschaft darstellt? Abgesehen davon, liest man eher von Beitragserhöhungen bei den PKV, was auch hier im Blog des Öfteren schon Thema war. Von daher kann ich weder verstehen, warum die PKV 1:0 führen soll, noch was „Branchenübergreifend, Branchenunabhängig“ sein soll. Was ist das genau und tun das nicht viele?