Zertifikate versus Fonds

31. August 2012 | 742 mal gelesen

Spätestens seit der “Lehman-Pleite” sind sie breiten Bevölkerungskreisen zumindest ein Begriff: Zertifikate.

Dennoch sind bis heute nur Fachleute zu einer Erklärung in der Lage, was dahinter steckt. Und so ist der Nährboden für Falschberatung immer noch bereitet.

Dabei ist es ganz einfach: Hinter den besagten Lehman-Zertifikaten steckten Forderungen und Geldanlagen, die die Bank gebündelt, in einem Wertpapier (Zertifikat) verbrieft, emittiert und am Markt als Anlage verkauft hat. Für den Ausfall der Papiere haftete die Bank mit ihrem Eigenkapital. Deshalb waren die Zertifikate nach der Insolvenz der Bank wertlos.

Nicht so bei Investmentfonds. Auch hier werden Einzelpapiere gebündelt und so das Risiko gestreut. Ganz anders als bei Zertifikaten ist das Fondsvermögen jedoch ein Sondervermögen, das selbst bei Konkurs der Fondsgesellschaft erhalten bleibt.

Dies der Grund, warum Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung DVAG gänzlich auf das Angebot von Zertifikaten verzichten und stattdessen auf bewährte Investmentfonds führender Adressen im Finanzmarkt setzen. Denn mit Geld spielt man nicht. Schon gar nicht mit dem seiner Kunden.