Lehman-Geschädigte

28. August 2012 | 778 mal gelesen

Spektakulär ist das erst jetzt ans Tageslicht gekommene Urteil von Mai 2012, mit dem die Bethmann Bank dazu verurteilt wurde, einem Ehepaar über 7 Millionen Euro Schadenersatz zu zahlen, weil diesem noch im Jahr 2008 in großem Stil Lehman-Zertifikate verkauft wurden.

Die Kunden wurden nicht über die zu dieser Zeit bereits absehbare Schieflage der Bank informiert (siehe DIE WELT vom 23. August 2012).

Ein erstaunliches Urteil. Denn bislang gingen die meisten Lehman-Geschädigten leer aus, weil sie der beratenden Bank die Beratungsfehler nicht nachweisen konnten.