Schwer nachvollziehbar

12. August 2012 | 684 mal gelesen

Ganz unabhängig von der favorisierten politischen Partei: Schwer nachvollziehbar ist die im Handelsblatt vom 2. August 2012 (S. 14) vertretene Position zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Worum geht es?

Die Rücklagen in der gesetzlichen Rentenversicherung haben konjunkturbedingt Rekordniveau erreicht, und dennoch senkt die Bundesregierung die Beitragssätze nicht. Stattdessen wird von Jahr zu Jahr der milliardenschwere Zuschuss aus Steuermitteln reduziert.

Und genau hier setzt die Kritik des Handelsblattes an: Besser den Steuerzuschuss auf dem bereits unsäglich hohen Niveau halten und stattdessen den Beitragssatz absenken.

Eine Kritik, die unhaltbar ist, denn mit ihr ist nichts anderes gemeint als den Weg weiterzugehen, von einer umlage- hin zu einer steuerfinanzierten Sozialversicherung.