Verlustgeschäft?

11. August 2012 | 657 mal gelesen

“Privatkunden sind ein Verlustgeschäft”

so ein Aufmacher in der Tageszeitung DIE WELT vom 10. August 2012.

Was steckt dahinter?

Einer der ganz großen deutschen Geschäftsbanken gelingt es nicht, im Privatkundengeschäft Gewinne zu schreiben.

Ein deutlicher Hinweis darauf, dass das klassische Privatkundengeschäft über Bankfilialen nicht mehr funktioniert – zu hohe Kosten und offensichtlich zu geringe ertragreiche Umsätze.

Kein Wunder: Haben es doch die Banken in den letzten 15 Jahren verstanden, das Filialgeschäft für den Kunden immer unattraktiver zu machen: Durch kundenunfreundliche Öffnungszeiten, durch Selbstbedienungsterminals oder durch lange Schlangen an den Schaltern.

Im Grunde für jeden Vermögensberater Anlass zu großem Optimismus. Denn dieser arbeitet exakt gegensätzlich und hat so beste Möglichkeiten, im Privatkundengeschäft mit Gewinn zu agieren. Denn Schließungszeiten kennt ein Vermögensberater nicht, Schlange stehen muss man auch nicht und statt Selbstbedienung ist die persönliche Beratung von Mensch zu Mensch der Kern des Geschäftsmodells.