Aktien

9. August 2012 | 1.008 mal gelesen

Um 1,5 Millionen hat sich die Anzahl der Aktionäre in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 – deutlich – erhöht (siehe DIE WELT vom 8. August 2012).

Naheliegend, denn Sachwerte – und nichts anderes sind Aktien – sind derzeit angesichts des “unterirdischen” Zinsniveaus neben Bausparverträgen und Lebensversicherungen eine der letzten noch sinnvollen Geldanlagen.

Aber mit Bedacht zu handhaben: Wer “zocken” will und auf das investierte Geld nicht angewiesen ist – sei´s drum. Wer hingegen kurzfristige Rendite erzielen will, sollte immer auch davon ausgehen, dass die Kurse aufgrund der großen Nachfrage nicht nur steigen, sondern sehr schnell auch deutlich zweistellig sinken können. Denn die Konjunkturaussichten und die Euroszenarien bergen durchaus Potenzial für eine Baisse.

Wer hingegen langfristig Kapital bilden will und auch mal ein paar Jahre niedrige Kurse aussitzen kann, sollte sicherlich mutig auch in Aktien investieren – am besten mit regelmäßigen Einzahlungen in einen Investmentfonds mit nachweislich überdurchschnittlicher Performance.


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Gunter Herrs, 10. August 2012 um 01:56 Uhr

    Man muss sich folgendes klarmachen : nur die allerwenigsten Fondsmanager schlagen langfristig ( 10 Jahre +) den jeweiligen Index.

    Passive Fonds, die nur den Index nachbilden, (ETF) sind daher die erste Wahl für alle, die sich nicht sonderlich mit der Materie auseinander setzen wollen/können. Kostengünstiger und transparenter kann man nicht in einem Fonds sparen.

    Anderen dagegen empfehle ich ein Direktinvestment in Bluechips :

    Exxon, Nestle, Procter & Gamble, Philip Morris International, IBM, Visa sind Unternehmen, deren Produkte nahezu unverzichtbar sind und foglich ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass das jeweilige Unternehmen konkurs geht.

    Ich freue mich auf Performance dieser Unternehmen und investiere bei Schwäche……Verkaufen, werde ich diese Aktien wohl erst im Rentenalter.