Facebook

8. Juli 2012 | 706 mal gelesen

Die Versuchung ist groß: Soziale Netzwerke wie Facebook geben vieles über ihre Nutzer preis – in Bildern, Statusmeldungen, Kommentaren oder Profildaten. Warum also all dies nicht gewerbsmäßig nutzen?

Die Schufa hatte bereits diese Idee und wurde schnell abgestraft. Nunmehr denken auch die ersten Versicherer und Banken darüber nach: Warum auch nicht die Versicherungsbeiträge oder die Kreditvergabe an persönlichen Informationen ausrichten?

Ganz einfach: Facebook ist ein Netzwerk für das Privatleben. Es dient dazu, sich mit Freunden auszutauschen, alte Schulkameraden wieder zu finden oder Menschen online kennen zu lernen. Eine systematische geschäftliche Nutzung der Informationen – ohne Wissen der Betroffenen – ist gleichzusetzen mit einer empfindlichen Störung der Privatsphäre der Menschen.

Was jedoch sinnvoll und zulässig ist: Sich als Unternehmen oder als Berater sympatisch selbst darzustellen. Nur so gewinnt man Freunde – auch in Facebook.