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20. Juni 2012 | 706 mal gelesen

Auf rund 27 Mrd. Euro werden sich die Reserven der GKV bis Ende 2012 belaufen (siehe Financial Times vom 9. Juni 2012).

Der Grund: Die gute Konjunktur mit wenig Arbeitslosen, die den Kassen weit mehr einkommensabhängige Mittel einbringt, als zur Deckung der Ausgaben notwendig.

Erstaunlich hingegen ist, dass den Kassen mit einem Gesetz gedroht werden muss, damit Bereitschaft entsteht, zumindest die Beitragssätze abzusenken.

Erstaunlich deshalb, weil bei einem vergleichbaren Defizit die Sätze längst drastisch erhöht worden wären.

Es mutet bedenklich an, wenn das der Sozialversicherung zugrunde liegende Umlageverfahren offensichtlich nur eine Richtung kennt: Nämlich die der Beitragssatz-Erhöhung, nicht aber die der Beitragssatz-Senkung.