Es geht auch anders …

19. Juni 2012 | 1.511 mal gelesen

Budapest – leider inzwischen Inbegriff für wenig gelungene Incentives im Finanzvertrieb. Und so haben inzwischen die ersten Institute ihre Compliance-Systeme auch auf den Vertrieb ausgeweitet oder gar Incentives ganz aus dem Programm gestrichen.

Es geht aber auch ganz anders, und das zeigt gerade wieder einmal die Reise des Admirals- und Kapitäns-Clubs der DVAG Deutsche Vermögensberatung.

1. Diese führt nicht in irgend ein Luxus- oder Nobeletablissement, sondern geradewegs ins gemütliche Pannonia nahe dem Neusiedler See.

2. Im Vordergrund steht die Arbeit. Diskussionsrunden mit der Geschäftsleitung, Workshops, Erfahrungsaustausch und Gespräche mit erfolgreichen Berufskollegen, um so die eigene Arbeit durch Tipps von anderen weiter optimieren zu können.

3. Wie immer bei der DVAG sind auch bei diesem Aufenthalt selbstverständlich die Lebenspartner mit dabei.

Wie man sieht: Es geht auch anders.

Vila Vita Pannonia

 


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Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. Kommentator, 1. Juli 2012 um 09:30 Uhr

    Ich hoffe, die Reisekosten der Lebenspartner werden von den Lebenspartnern selbst bezahlt? Denn gemeinsame Urlaubsreisen auf Kosten der Kunden sind ebenso schlecht zu vermitteln wie Vergnügungsreisen nach Budapest.

  2. , 1. Juli 2012 um 19:41 Uhr

    @ Kommentator

    Keine Sorge, die jährlichen Steuerprüfungen, denen jedes große Unternehmen unterliegt, belegen, dass alles ordnungsgemäß ist.

  3. Anastasia Schmitt, 9. Juli 2012 um 13:18 Uhr

    Völlig falsche Antwort Herr Dr. Lach.

    Ich bin mir absolut sicher, dass auch die Lebenspartner kostenlos mitfahren dürfen. Es spielt aber auch keine Rolle, denn wenn ein Mitarbeiter es sich verdient hat, soll er es auch bekommen. Um es auf das Employer Branding zu übertragen, Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation nennt man das. Man möchte den Wettkampf um Fachkräfte gewinnen und dafür muss man etwas bieten. Und ich möchte ja nicht wissen, welchen “Luxus” man manchen Mitarbeitern finanziert, wenn man eine Cola trinkt, einen Big Mac isst oder sich ein iPhone kauft…

  4. Markus Sliwka, 25. Juli 2012 um 08:31 Uhr

    Machen wir doch mal den Vergleich:

    Ein Verbraucher schliesst über einen Makler, der wiederum bei einem Maklerpool sein Geschäft eindeckt, bei irgend einer deutschen Versicherungsgesellschaft einen Vertrag ab.
    In den Preis des Produktes sind u.a . auch die Vertriebskosten einkalkuliert. Diese erhält zu 100% der Maklerpool, der sie dann zu 70 bis 90 Prozent an den Makler weitergibt. Dieser bezahlt davon seine betrieblichen Kosten. Eine Rückvergütung an die Kunden findet nicht statt.

    Ein anderer Verbraucher schliesst seinen Vertrag über die DVAG bei der AachenMünchener ab.
    Die im Preis des Produktes ebenfalls einkalkulierten Kosten muss auch hier der Verbraucher nicht zusätzlich an den Berater zahlen, sondern fallen erst bei Abschluss (und nicht schon bei der Beratung) an.
    In diesem Fall werden diese zu 100 Prozent die DVAG gezahlt, welche wiederum runde 80 Prozent an ihre Vermögensberater auszahlt.

    In beiden Fällen – Maklerpool und DVAG – werden von den einbehaltenen Provisionen die Betriebskosten des jeweiligen Unternehmens bezahlt. Und das was übrig bleibt, ist der Gewinn. Der Gewinn steht nach deutschem Recht den Eigentümern des Unternehmens zu. Weder bei einer Versicherung, einer Bank oder gar einem Maklerpool bekommt der Kunde irgend einen Anteil am Gewinn, sondern immer nur der an dem Unternehmen (direkt oder indirekt) Beteiligte.

    Somit erübrigt sich eigentlich die Frage, ob bei einer Übernahme der Kosten von ganz oder teilweise für den Lebenspartner oder die Familie durch die DVAG der Kunde zusätzlich belastet wird:

    Eine zusätzliche Kostenbelastung auf Seiten des Kunden findet NICHT statt.