Bankfiliale? … und tschüß

15. Juni 2012 | 787 mal gelesen

Mit 67.920 zu 37.719 hat sich die Anzahl der Bank- und Sparkassenfilialen in Deutschland von 1995 bis 2011 nahezu halbiert. Weitere 5.500 Filialen stehen kurz vor dem Aus. So ein Bericht in der Tageszeitung DIE WELT vom 13. Juni 2012.

“Wir haben es geschafft, in den vergangenen Jahrzehnten Kunden erfolgreich aus den Filialen herauszubringen. Viele Filialen seien geöffnet, wenn Kunden keine Zeit hätten. Geldautomaten habe die Branche konsequent in den Eingangsbereich der Filialen verfrachtet, damit drinnen niemand störe”.

So der Privatkundenvorstand der HypoVereinsbank.

Nundenn.

Gut, dass es in fast jedem nenneswerten Ort in Deutschland einen kompetenten Vermögensberater gibt. Der berät dann, wenn die Kunden es wünschen – tagsüber, abends oder am Wochenende.  Zur Not auch mal an Heilig Abend – da aber nur vormittags …

Quelle: Infografik Welt Online

 


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Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Joachim Trapp, 15. Juni 2012 um 12:06 Uhr

    Ein Trend der sich sicher weiter fortsetzen wird !

    Beste Grüße
    Joachim Trapp
    http://www.dvag.de/joachim.trapp
    http://www.xing.com/profile/Joachim_Trapp2

  2. Anastasia Schmitt, 18. Juni 2012 um 14:01 Uhr

    “Gerade noch 60 Prozent sehen eine Filiale in der Nähe als wichtiges Kriterium für die Wahl der Bank an.”

    Oder wie es anders formuliert wurde, die Zahl der Filialen steht in keinem Verhältnis zum Interesse der Verbraucher. So oft wie die heutige Generation ein Gespräch mit einem Bankangestellten benötigt, macht es nichts aus, auch einmal ins nächste Dorf zu fahren. Alles andere kann mittlerweile Online verwaltet werden, flexibler geht es hier nicht.

  3. Frank B. Schalk, 1. September 2012 um 07:11 Uhr

    …..gehe mit der Zeit sonst gehst Du mit der Zeit….praktische Volksweisheit .