Mit dem Verein in die Pleite …

9. Mai 2012 | 967 mal gelesen

Ohne ehrenamtlich tätige Bürger würde unser Land vermutlich nicht funktionieren. Es gibt sie überall: Im Sport, in der Kultur oder im Sozialbereich.

Viel Zeit und Engagement wird dabei investiert, unentgeltlich, um der Sache willen. Umso wichtiger, sich dabei auch möglicher Risiken bewusst zu sein und diese abzufedern.

Eine davon: Die Haftung des ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedes eines Vereins, denn dessen private Haftpflichtversicherung greift nur dann, wenn es sich um eine nicht verantwortliche ehrenamtliche Tätigkeit handelt. So die Financial Times in ihrer Ausgabe vom 4. Mai 2012 (S. 24).

Deshalb der Rat an alle ehrenamtlich tätige Menschen: Über einen kompetenten Berater klären lassen, ob ggf. zusätzlich eine entsprechende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung erforderlich ist. Denn ohne diese geht ein Schaden in voller Höhe zu Lasten des privaten Vermögens.


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. harrischultze, 9. Mai 2012 um 18:40 Uhr

    @Dr. Helge Lach,

    gut das dieses Thema hier einmal angesprochen wird.

    Nicht wenige Vereine – und gerade wenn man an Gewerbevereine denkt – haben einen Jahresumsatz, der einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen gleich kommt.

    Die Amtsinhaber, also z.B. Vorstand, Kassierer, Schriftführer, Beisitzer, üben ihr Amt meist ehrenamtlich aus. Und so mancher ist zu seinem Amt gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Das mit einem Amt auch immer eine Haftung verbunden sein kann, ist den wenigsten klar.

    …..und das man sich als Verein – wie eben eine Firma auch – gegen diese Risiken absichern kann und wie das richtig geht, ist noch wenigeren klar.

    Da hilft nur eines – gute Beratung durch einen Fachmann.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich
    Harri Schultze
    http://www.harri-schultze.de