Konsum statt Vorsorge

22. April 2012 | 976 mal gelesen

Es ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Vermögensberaters: Kunden die Notwendigkeit von Vorsorge aufzuzeigen und damit verbunden Bereitschaft zum Konsumverzicht zu erzeugen. Denn wer für das Alter oder für die Gesundheit vorsorgt, muss im Regelfall auf der anderen Seite auf das eine oder andere verzichten.

Wie wichtig deshalb Vermögensberatung ist, zeigt die aktuelle Entwicklung: Erstmals ist nämlich bei den Deutschen der Anteil derjenigen, die für größere Konsumausgaben sparen, mit 59 Prozent größer als der Anteil derjenigen, die durch Sparen für das Alter vorsorgen (51 Prozent). So eine aktuelle Befragung des Verbandes der privaten Bausparkassen bei 2.000 Bundesbürgern.

Es bleibt also dabei: Sehr vielen ist nicht bewusst, womit sie im Alter rechnen müssen. Das Problem wird verdrängt, ganz sicher für viele mit nicht sehr erfreulichen Konsequenzen.


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Anastasia Schmitt, 23. April 2012 um 10:19 Uhr

    Aktuell können wir alle froh sein, dass viele Menschen konsumieren. Denn ohne Konsum auch kein erhöhtes Volkseinkommen und auch keine Altersvorsorge. Wir können in Deutschland glücklich sein, dass die Menschen in der Krise ihr Geld nicht gehortet haben. Und die Sparquote kann sich ohne weiteres sehen lassen.