Innere Kündigung

27. März 2012 | 1.030 mal gelesen

23 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland haben innerlich gekündigt.

Das Hauptproblem: Die Chefs. Denn diese loben nicht, kümmern sich nicht um ihre Mitarbeiter und wertschätzen deren Arbeit nicht. So die Ergebnisse des aktuellen “Gallup-Engagement-Index” (siehe auch unser Blogbeitrag vom 24. März).

Die Folge: Fehlende Motivation, geringe Produktivität und nachlassende Bindung an das Unternehmen.

Wer sich in einer solchen Situation befindet, sollte handeln. Denn macht der Job keinen Spaß, ist dies fatal für die gesamte Lebenssituation. Die Arbeitsmarktsituation ist günstig, vor allem für gut ausgebildete Mitarbeiter. Und wer ein wenig Mut aufbringt und seine Leistung wirklich und uneingeschränkt honoriert wissen will, der sollte auch einmal über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenken.

Möglichkeiten dazu gibt es viele. Und einer der großen Vorteile: Einen Chef, der demotiviert, den gibt es erst gar nicht.

 


Kommentare für diesen Artikel (9)

  1. Anastasia Schmitt, 27. März 2012 um 16:22 Uhr

    Ein nur kurzfristiger oder gar fehlender beruflicher Erfolg kann anschließend mehr als demotivierend sein, bezüglich Selbstständigkeit. Dafür benötige nicht einmal ich eine Umfrage. Klar ist, dass die Jagd nach qualifizierten Fachkräften schon lange begonnen hat. Renommierte Unternehmen haben dies längst erkannt und handeln. Wer nicht dabei ist, wird die Probleme zu spüren bekommen. Daher gilt, sich gut qualifizieren und jagen lassen. Ein vernünftiger Lebenslauf kann dabei auch nur positiv sein!

  2. Andreas Roehr, 27. März 2012 um 21:43 Uhr

    @ Anastasia Schmitt,

    da haben Sie sicherlich Recht, auch auf diesem Weg kommt Mann/Frau weiter. Nur sollte eines dabei nicht vergessen werden, ohne selbständige Unternehmer keine Anstellung.
    Wenn sich nicht irgendwann einmal irgendwer selbständig gemacht hätte,
    würde heute niemand “gejagt” werden (auch nicht wenn er noch so gut qualifiziert ist)
    Schon alleine desswegen sollten wir das selbständige Unternehmertum nicht immer so schlecht reden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Röhr

  3. realstory, 27. März 2012 um 22:41 Uhr

    @ Dr. Helge Lach
    Anmerkung des Moderators: bitte wenden Sie sich doch mit Ihren Fragen persönlich an Herrn Dr. Lach, erreichbar unter anderem per E-Mail unter dr.helge.lach@dvag.com. Lieben Dank.

    @ Anastasia Schmitt

    Fachkräftemangel ist leider das Thema Nummer eins. Einmal mehr ist dabei die Thematik Theorie trifft auf Praxis entscheidend.
    Was nützt der beste Theoretiker, wenn dieser nicht in der Lage ist, sein Wissen in der täglichen Praxis anzuwenden. Da könnte selbst der vorbildliche Lebenslauf auf goldenem Papier geschrieben sein.
    Das Nachteilige an der ganzen Geschichte ist, dass dieses Phänomen bereits alle Führungsebenen der Unternehmen erreicht hat und auch zunehmend in der Politik Einzug hält.

  4. Anastasia Schmitt, 28. März 2012 um 12:38 Uhr

    @Andreas Roehr

    Natürlich, die Selbständigkeit möchte ich nicht schlecht reden. Sie haben ganz klar recht damit, dass es ohne die Selbsständigen keine gejagten geben würde. Ich kann aber leider auch nicht nachvollziehen, wo ich das Gegenteil behauptet haben soll.

    @realstory

    Dieses Thema ist immer entscheidend, da stimme ich ihnen natürlich zu. Der Lebenslauf verbindet nun mal die Theorie mit der Praxis. Neben dem Lebenslauf gibt es noch Arbeitszeugnisse, die berufliche Erfahrung, ein persönliches Vorstellungsgespräch, vielleicht ein Auswahlverfahren und eine Probezeit. Wenn danach die praktische Eignung nicht erkannt wird, nennt man das wohl unvermögen. Es gibt Berufe, die kann man auch ohne diese ganzen “Vorleistungen” ausüben. Eine super Chance für denjenigen, aber auch ein hohes Risiko für den Kunden.

  5. Wolfgang Reinhardt, 28. März 2012 um 12:51 Uhr

    Lieber realstory, tun Sie uns allen doch bitte den Gefallen, Ihre persönlichen Probleme dort auszutragen wo es auch wirklich Sinn macht. Hier ist das definitiv nicht der Fall!

  6. Andreas Roehr, 28. März 2012 um 20:55 Uhr

    @Anastasia Schmitt,

    ” Ich kann aber leider auch nicht nachvollziehen, wo ich das Gegenteil behauptet haben soll.”

    Haben Sie nicht. Aber bitte machen Sie sich nicht die Mühe es nachvollziehen zu wollen ……
    denn ich habe nie unterstellt dass Sie das Gegenteil behaupten würden !

    Einen echten Unternehmer würde ein fehlender Erfolg IMMER antreiben es besser zu machen anstatt zu demotivieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Röhr

  7. realstory, 29. März 2012 um 10:15 Uhr

    @ Wolfgang Reinhardt

    Wir sind hier im Blog, um offen zu diskutieren. Ist es dabei verwerflich Erfahrungen auszutauschen und dabei einen klaren Standpunkt zu beziehen?
    Ich versichere Ihnen, dass die Publikation meiner wahren Geschichte, nicht auf dieser Plattform stattfindet.

    Ich hoffe, dass Sie mir zustimmen, dass jeder seinen beruflichen Werdegang selbst entscheiden und somit auch verwirklichen darf.
    Unabhängig davon, ob selbständige oder nicht selbständige Tätigkeit.

    Vielen Dank

  8. Anastasia Schmitt, 29. März 2012 um 11:30 Uhr

    @ Andreas Röhr

    Ihre Kommentare bezüglich meiner kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Den “Fehler” suche ich aber nicht bei Ihnen!

    “Einen echten Unternehmer würde ein fehlender Erfolg IMMER antreiben es besser zu machen anstatt zu demotivieren.”

    Stimme ich Ihnen zu, nur was soll das jetzt aussagen? Egal.

  9. Wolfgang Reinhardt, 30. März 2012 um 14:23 Uhr

    @realstory

    “Wir sind hier im Blog, um offen zu diskutieren. Ist es dabei verwerflich Erfahrungen auszutauschen und dabei einen klaren Standpunkt zu beziehen?”

    Ja, gerne. Aber doch bitte nicht über ein Thema, In das vielleicht eine Handvoll Leute involviert sind. Möglicherweise haben Sie auch schon bemerkt, dass hier niemand in Ihr Thema einsteigt, weil sich niemand ein Urteil darüber bilden kann und will?

    Eine offene Diskussion fängt aus meiner Sicht mit Ihrem Klarnamen an. Wenn Sie diesen aus meinetwegen nachvollziehbaren Gründen nicht nennen möchten, ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass das hier der falsche Ort ist.